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Die Frage, woher der Name Triana stammt, ist leider ungeklärt. Die Historiker sind sich jedenfalls nicht darüber einig, auch wenn viele ihn dem römischen Kaiser Trajan zuschreiben, der im nahe gelegenen Itálica geboren wurde. Klar ist jedenfalls, dass Triana einen ganz eigenen Charakter besitzt. Während vieler Jahre wurde das Stadtviertel sogar als eigenständige Stadt betrachtet. Diese Unterscheidung geht soweit, dass man auch heute noch von den Städten "Sevilla" und "Triana" spricht.
Unsere Besichtigung Trianas beginnen wir an der Brücke Isabell II., im Volksmund als Triana-Brücke bekannt. Diese Brücke ist eine einzigartige Konstruktion, da sie als eine der wenigen Bauten Sevillas ganz aus Eisen gefertigt wurde. Von hier aus haben wir einen herrlichen Blick über den Guadalquivir.
Auf der anderen Flussseite betreten wir das Viertel, das Wiege vieler Stierkämpfer und Flamenco-Künstler sowie zahlreicher einzigartiger und einfacher Menschen ist. Triana wird vom Keramikhandwerk mit seinen Farben und leuchtenden Formen geprägt. Der Altozano-Platz ist der neuralgische Punkt des Viertels, hier laufen einige der bekanntesten Straßen der Stadt zusammen, die jeder Sevillaner kennt.
Wir führen unseren Spaziergang auf einer dieser bekannten Straßen fort, die parallel zum Fluss verläuft. Die "Betis"-Straße (den Namen gaben die Römer dem Fluß Guadalquivir) ist ein Mosaik heller Farben von Sevilla aus gesehen. Es ist eine malerische Straße, in der die Bars den Passanten einladen, ein kühles Bier zu trinken, auszuruhen und den herrlichen Ausblick zu genießen.
Nach der wohlverdienten Pause gehen wir weiter zur Calle Pureza, um die Kirche der Lieblings-Jungfrau von Triana zu besuchen, der Jungfrau María "Esperanza de Triana", eine dunkelhäutige und traurige, aber sehr herausfordernde Figur.
Weiter geht es entlang der Calle Betis bis zur Plaza de Cuba, wo wir die San Telmo-Brücke überqueren und einen herrlichen Blick auf die Torre del Oro haben. Der Goldturm ist eine Schwester der Giralda, und beide haben viele Jahrhunderte der sevillanischen Geschichte miterlebt.
Am Ende unserer Besichtigung besichtigen wir eine der berühmtesten Stierkampfarenen der Welt, die Real Maestranza. Diese Arena aus dem 18.Jahrhundert hat die erfolgreichsten Toreros kämpfen gesehen und ist immer noch ein Mekka für viele Stierkampffans.
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